Tag 7 – Pushkar nach Jodhpur

Der Tag begann normal, fast gemütlich. Erst um 10 Uhr sind wir in Pushkar aufgebrochen. Dennoch war es eine lange Busfahrt bis nach Jodhpur. Zuerst ein Stück zurück auf die Autobahn, dann ein Stück Autobahn bis es auf eine eher schlechter ausgebaute Straße ging.

Eine erste Pinkelpause gab es gegen 12 Uhr – eine weitere Pause, die Mittagspause, gegen 13:30 Uhr. Wir sind in eine Raststätte gegangen, in der wir bei gut 35 Grad lieber draußen (aber unter einem Zelt) Mittag aßen. Die Hitze ist inzwischen schon sehr stark und auch unangenehm – deshalb ist unser Programm in den kommenden Tagen eher zweigeteilt – Teil 1 am frühen Vormittag, und Teil zwei am späten Nachmittag/Abend.

Nach der Mittagspause ging es weiter in Richtung Jodhpur – noch mal ca. 2 Stunden. Die Busfahrerei macht irgendwie Müde – an den ersten Tagen hatte man noch so viel Neues gesehen, dass man ständig auf Fotomotivsuche war. Inzwischen wiederholen sich die Dinge und man ist von all den Eindrücken schon geplättet.

Gegen 16  Uhr haben wir Jodhpur erreicht, sind aber noch zu einem Park auf dem Weg gefahren und haben uns diesen angesehen. Eine Gedenkstätte eine Maharadjas, der bei einer Hungerszeit Geld an seine Untertanen geben wollte. Aber die regionalen Fürsten / Bürgermeister wollten kein Geld geschenkt bekommen, und so soll er sich die Idee mit dem Tempel einfallen lassen. Dadurch konnte er die Männer beschäftigen (und eben bezahlen) und hat den Frauen gesagt, dass was die Männer am Tage aufgebaut hatten, sollen diese in der Nacht wieder einreissen (um die Bauphase zu verlängern).

Wir Europäer sind natürlich von den Indern klar zu unterscheiden. Und die Inder scheinen einen Spaß daran zu haben, mit einem Europäer fotografiert zu werden. In China hatte ich das schon mal erlebt, aber hier ist es noch häufiger. Vor allem Familienväter möchten gerne, dass Ihre Kinder mit den Ausländern fotografiert werden. Entweder sie stellen sich heimlich neben einen und machen Fotos, oder sie machen es ganz offensiv. Auch heute war das so, nur dass dieses Mal die Kinder von sich aus auf mich zukamen. Mit meiner großen Spiegelreflexkamera falle ich natürlich eh auf, und dazu kommt meine Größe. 4 oder 5 spielende Mädchen haben mich also heute in dieser Tempelanlage gesehen, und eine davon war offenbar die vorlauteste bzw. mutigste und posierte sich wie ein Fotomodell. Natürlich habe ich Sie fotografiert, und es hat Ihr un dmir spaß gemacht. Danach kamen auch die eher schüchteren Mädchen dazu und so wurde es ein längeres Fotoshooting – Mädchen vor Tempeln.

Nach dem Besuch des Parks sind wir dann zum Hotel gefahren. Der Fahrer hatte offenbar nicht ganz die beste Orientierung und musste 2 oder 3mal nach dem Weg fragen. Unser Guide hat heute erzählt, dass diese Art von Hotel, die wir gebucht haben, normalerweise nicht von solchen Bussen angefahren werden. Solche Hotels sind eher für Individualreisen, die dann auch in kleineren Fahrzeugen mit Guide ankommen. Die Busse (unser Buss könnte ca. 25 Personen transporieren) fahren bei Pauschaltouristen eher andere Hotels an.

Unser Hotel in Jodhpur – wo wir 2 Nächte sind – ist ein alter Palast eines Maharadjas und wurde zu einem Hotel umgebaut. Entsprechend ist es ein sehr schönes Gebäude mit einem echten Touch an Stil.

Am Abend haben wir hier im Hotel sehr gut gespeist und den Abend mit einem Sun-Downer beendet.

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