Andalusien – Tag 7

Heute wurde das „Meer“ erobert. Nachdem ich die letzten Tage mich immer nur am Pool aufgehalten habe, wollte ich heute zum Strand. Das sind ein paar Meter nach unten zum eigentlichen Stand – die Anlage liegt etwas höher.

Nach dem Frühstück um 9:30 Uhr bin ich also – vor der Weißwurstfrühstückszeit hier im Club (Sonntags wird hier wie im Robinson Club auf Bayerisch gemacht und es gibt Weißwurst um 11 Uhr, Händle und Bier) – an den Stand und war tatsächlich der erste, der eine Liege erobert hatte. Liegen sind hier nicht im Clubpreis inkludiert – den genauen Grund weiß ich nicht, aber es ist in Spanien so, dass der Strand immer frei zugänglich ist und es keine (eingezeunten) hoteleigenen Strandabschnitte geben darf. Das wusste ich schon von Motril 2015 – wobei der Strand dort sehr klein und nicht besonders gepflegt war. Deshalb war dort das Liegen auf dem Clubrasen vor dem Strand völlig ausreichend.

Hier ist der Pool auch sehr schön und entspannt, aber wenn ich am Meer bin, muss ich natürlich auch mal meine Zehen in Sand gesteckt haben. Eine Liege hier direkt am Strand kostet 5,- € für den ganzen Tag und 3,- € ab 14 Uhr. Wie gesagt, ich war der Erste heute morgen und so hatte ich a) freie Auswahl und musste natürlich b) die 5 Euro bezahlen. Aber ich finde der Preis ist OK. Dafür konnte ich mir frei aussuchen, wo ich liegen mochte, und habe mir natürlich einen Platz in der ersten Reihe ausgesucht. So sieht es hier an einem Sonntagmorgen um 10:30 Uhr aus.

Wie auch die letzten Tage habe ich mit Menschen anschauen, lesen und etwas spanisch lernen den Tag wunderbar verbracht. Und natürlich habe ich noch etwas Datenvolumen für diesen Monat zur Verfügung, so dass auch das (Internet-)Surfen nicht zu kurz kam. Und da ich bereits gut gefrühstückt hatte, konnte ich wieder das Mittagessen ausfallen lassen und wirklich den ganzen Tag am Strand verbringen.

Während des Tages hat sich die Anzahl der Miturlauber am Strand natürlich erhöht, so dass es etwas voller wurde. Am Nachmittag kamen dann auch stärkere Wellen auf … dann sah es so aus.

Immer noch OK für meinen Geschmack. Gegen halb fünf habe ich dann den Strandbesuch abgebrochen und bin zurück – erst was trinken an der Bar und dann zurück ins Zimmer um zu duschen und mich für das Abendessen umzuziehen. Halb acht (oder „las ocho y media“ wie der Spanier sagen würde) hat sich als perfekte Essenszeit herausgestellt.

Jetzt sitze ich wieder auf der Terasse der Bar – habe einen fast Neumond im Blick und trinke heute kein Cocktail („Blue Curacau“ ist nicht so meins) sondern ein Bier („cevezas“).

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