Januar 2020

Was für ein Jahresstart … der Januar und ich werden wahrscheinlich nur bedingt Freunde.

Begonnen hat das Jahr mit einem gemütlichen Jahresstart inkl. Geburtstagsbesuch in der Schweiz. Aber danach sind doch einige Dinge passiert, die den Januar nicht als optimalen Start für ein neues Jahr qualifizieren. Zunächst ist mein Desktop-PC kaputt gegangen – mein Rechner hat einfach keine der angebrachten USB-Anschlüsse gefunden. 3 Tastaturen konnte ich ausprobieren, keine hat funktioniert. Und es ist ziemlich blöd, wenn der Computer nach dem Einschalten im BIOS Menü hängt und eine Tasteneingabe fordert.

Aber “schlau” wie ich bin, habe ich das Motherboard identifiziert. Denn wo sind die ganzen USB-Anschlüsse befestigt, am Motherboard. Also habe ich ein (moderneres) aktuelles Board bestellt (ich wollte nicht gleich das Geld für einen neuen PC ausgeben) und nach einigen Schwierigkeiten bei der Lieferung (DPD – mehr sage ich nicht) konnte ich nach einigen Tagen den Versuch des Tausches wagen. CPU hat gepasst (hurra) und auch die Größe des Boards hat in das Gehäuse gepasst. Aber das wars dann auch schon von den guten Nachrichten. Nach dem Einschalten hat er den Arbeitsspeicher (RAM) nicht mehr erkannt (tja, so ein neues Board, kommt offenbar mit den Chips von vor 3 – 4 Jahren nicht mehr klar) und ohne Arbeitsspeicher kein Computer.

Also blieb die Entscheidung, jetzt auch noch Speicher kaufen, auf den Verdacht, dass noch etwas nicht funktioniert oder ich inzwischen mehr kaputt gemacht habe als nur Motherboard, Speicher. Immerhin hatte ich die Hoffnung, dass die beiden Festplatten keinen Schaden haben und ich vielleicht bei einem neuen PC diese (zusätzlich) einbauen konnte. Also habe ich mich entschieden, doch einen Komplett-PC zu bestellen und dann ging der Januar weiter. Offizielle Lieferzeiten waren mit 4 – 7 Arbeitstagen angegeben – am Abend des 7ten Arbeitstag kam eine E-Mail, dass sich die Lieferung leider um 2 – 3 Tage verschiebt. Nach weiteren 3 Arbeitstagen habe ich dann mal nachgefragt und schon am nächsten Arbeitstag bekam ich die Nachricht, dass der neue PC bei DHL angekündigt worden ist. Aber es war ein Samstag, also wurde der PC erst Montag physikalisch an DHL übergeben und DHL hat dann noch mal 3 Tage gebraucht, um den Computer von Norddeutschland nach München zu bringen (ok, fairerweise, haben Sie 3 Tage angekündigt, aber schon nach 2,5 Tagen geliefert).

Und so habe ich endlich am letzten Freitag den neuen PC angeschlossen. Und – oh großes Wunder – war meine ursprüngliche Idee, die bisherigen Platten weiter zu nutzen, gar nicht so schlecht. Ich hatte den PC so konfiguriert, dass 2 (neue) Platten enthalten waren, aber er noch Platz für 2 weitere Platten hatte (bzw. eigentlich 3, gleich dazu mehr). Also habe ich am Freitag nach dem Auspacken den neuen PC gleich aufgeschraubt und die 3,5 Platte aus dem alten Rechner in einen leeren Schacht eingebaut. Die zweite (alte) Platte war eine m.2 SSD Platte. Das war meine ursprüngliche C-Platte, von der ich auch booten wollte. Auf der neuen Platine hatte ich beim Bestellen dafür Platz vorgesehen und tatsächlich habe ich diese SSD Platte ohne große Schwierigkeiten einbauen können (es lagen sogar zwei Schrauben dabei, die gepasst haben). Und da ich bereits beim ersten Versuch, beim Einbau eines neuen Motherboards, auch gleich noch einen neuen m.2 SSD Speicher gekauft hatte, hatte ich den neuen PC gleich so konfiguriert, dass 2 m.2 Plätze frei waren. Auch die zweite (neue) m.2 Platte war schnell eingebaut, so dass ich dann voller Vorfreude, den neuen PC endlich einschalten konnte. Und … es klappte auf Anhieb. Der PC erkannte meine Tastaturen wieder, er ließ sich ohne Probleme gleich ins BIOS Menü bringen und ich konnte die (alte) SSD Platte als Boot-Platte definieren. Und innerhalb von wenigen Minuten hatte ich meinen (alten) PC in neuem Gewand. Alle Programme waren noch da, ich musste nichts installieren – außer die Programme, die ihre Lizenz aus einer Hardware-Information beziehen – die Hardware hatte sich natürlich geändert. Also mussten wenige Programme neu initialisiert werden – aber das war, im Vergleich zu einer kompletten Neuinstallation – ein Kinderspiel.

Jetzt habe ich also wieder einen neuen Desktop PC und der Februar scheint besser zu werden als der Januar 🙂

Was ist noch im Januar passiert?

  • Ich habe bei einem Schafkopfabend es tatsächlich geschafft 2x ein Bierglas umzustoßen, beim zweiten Mal auch noch so ungeschickt, dass eine Mitspielerin das Bier komplett abbekommen hat.
  • Ich habe eine (sehr) erfolgreiche Präsentation bei einem großen Händler gehalten. Immerhin mal was, was wirklich sehr positiv im Januar war.

Jetzt bin ich gespannt, ob meine Erfolgsspur im Februar weitergeht und die Anfangsschwierigkeiten mit 2020 nur kurzfristig waren.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.