Tag 1 – 22. Oktober 2013

Mit einer kurzen Verspätung von 15 Minuten ging es heute los. Um 10:45 hätte der Flieger in München in Richtung Nizza aufbrechen sollen, aber es wurde kurz nach 11:00 Uhr als wie bei strahlendem Wetter München verlassen konnten.

Ich hatte viel eingepackt, die Reise wird zwar in Richtung Süden gehen, aber ich weiß nicht, welches Wetter und welche Temperaturen einen erwarten. Also mussten Hemden, Polo-Shirts, kurze und lange Hosen eingepackt werden, und das ganze mehrfach, damit man auch mal wechseln kann.

Der Koffer ließ sich aber am Ende schließen und gerade hatte er auch nur knapp über 20 kg gewogen – als FTL (Frequent Traveller)  lässt die Lufthansa das ohne Probleme gelten (selbst als normaler Passagier hat man – soweit ich weiß – bei der Lufthansa 23 kg Freigepäck).

Der Flug nach Nizza mit Lufthansa City ging etwas weniger als 1 Stunde – der Flug über die Alpen war wie immer ein Gedicht. Die Berge sind schon etwas weiß und die Sonne schien und beleuchtete die Alpen noch mal besonders schön.

In Nizza war dann Frühling – der Flughafen in Nizza ist recht übersichtlich und so hatten wir nach wenigen Minuten die Koffer. Es sind auch alle 3 Koffer angekommen so dass wir uns mit dem Taxi in Richtung Hafen auf den Weg machte. Die Strecke führte an der Küste bzw. dem Strand entlang und nach ca. 20 Minuten erreicht man den Cruise-Hafen (wahrscheinlich heißt der anders, aber unser Schiff, die FTI Berlin lag da eben).

Auch hier – es ist ja meine erste Schiffsreise – lief alles problemlos. Das Taxi setzte uns fast an der Gangway ab, dort gibt man die Koffer ab die dann durch das Personal in die Kabine kommt.

Wir konnten also ohne weitere Gepäcksorgen den kurzen Weg zuerst zum Empfang außerhalb des Schiffes gehen – wo wir unsere Bordkarte und die letzten Informationen erhalten haben.

Romedia und Ihre Mutter bekamen die Kabine 210, ich war in 423 untergebracht. Eine schöne, helle Außenkabine mit 2 Bullaugen. Wegen eines möglichen Sturms in der ersten Nacht waren diese Bullaugen aber geschlossen.

Nachdem ich die Kabine kurz inspiziert hatte, haben wir uns zum Mittagessen getroffen und anschließend auf dem hinteren Decke die laue, warme Herbstsonne genossen. Pünktlich um 15 Uhr verließ das Schiff wie geplant Nizza und die (große) Fahrt ging los.

In den ersten Minuten der Schiffsreise habe ich den Wellengang gespürt. Natürlich ist es für mich als Landratte eine Umstellung, plötzlich schwankende Bohlen unter den Füßen zu haben. Aber es ging und nach wenigen Minuten gewöhnt man sich an das Schwanken. Erst als die Crew überall Spucktüten aufgestellt hatte, und wir auf Nachfrage erfuhren, dass es in der Nacht im Golf von Lyon einen Sturm geben soll, war ich doch etwas beunruhigt. Aber noch schaukelt das Schiff in einem Maße, dass es mir nicht schlecht wird und ich mich wohl fühle – mal schauen was die Nacht noch bringt.

Nach dem Abendessen (das Essen ist hervorragend, es gibt 2 Abendessenszeiten – wir haben uns für die spätere, um 20:15 Uhr entschieden) sind Romedia und ich noch einen Absacker in der Bar trinken gegangen, Ihre Mutter hatte sich schon vorher verabschiedet. Aber mehr als ein Bier ist es dann durch die nahenden Wellen auch nicht geworden – es sind ja noch 9 Abende, die Gelegenheit zum ausprobieren der Bar im „Yacht Club“ bietet.

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