MSC Opera – Tag 2

Heute hatten wir den ersten vollen Tag an Bord. D.h. alle Mahlzeiten mal ausprobiert und sich langsam an das Schiffsleben gewöhnen.

Da heute Nacht von Samstag auf Sonntag die Uhren zurückgestellt worden sind, war das mit den Frühstückszeiten nicht so trivial. Nachdem das Frühstücksrestaurant mir zu wuselig war, ging ich zum Buffetrestaurant. War natürlich bei ca. 2.000 Passagieren auch nicht weniger wuselig, aber ich habe nach kurzem Suchen einen freien Platz ganz hinten am Schiff gefunden und konnte den Blick auf den Marseiller Hafen „genießen“.

Denn das Schiff hattte inzwischen pünktlich Marseille erreicht und wir sind gegen 10 Uhr von Bord gegangen. Es gab von der Reederei organisierte Shuttelbusse ins Zentrum und mit denen sind wir fast direkt an den alten Hafen gebracht worden – immerhin auch eine 20 minütige Busfahrt, denn der Hafen in Marseille ist riesig.

Im Hafen sind wir dann bei erstaunlich schönem Wetter (angekündigt war Regen, wir hatten bis ca. 13 Uhr sogar relativ viel Sonne und danach „nur“ bewölktes Wetter) sind wir den Hafen entlanggelaufen, dann mit einer kleinen Fähre von einem Hafenbecken quer durch den Hafen zur anderen Beckenseite gefahren (worden) und schließlich auch dort die inzwischen aufgebauten Verkaufsstände abgelaufen.

Es gibt in Marseille im Hafen ein Riesenrad und so haben wir uns noch einen Blick von oben auf den Hafen gegönnt, bevor wir uns noch ein Stück in Richtung Altstadt aufgemacht haben. Dort gab es einen kleinen Straßenmarkt – nicht groß, aber schon ein paar Kilometer lang. Bei uns würde man sagen, es war ein normaller Floh- bzw. Wochenmarkt. Was erstaunlich für mich war war die Tatsache, dass sämtliche Zufahrtsstraßen zu diesem Bereich mit schweren LKW abgesichert war. Hier hat man (wohl) noch die schlechten Erfahrungen von Nizza sehr präsent gehabt und überall sind Polizisten mit teilweise schweren Waffen rumgelaufen. Für die Art von Wochenmarkt fand ich es persönlich unwirklich, aber ich habe diesen Anschlag in Nizza vor einigen Jahren auch nicht als Franzose erlebt.

Gegen 15:30 Uhr waren wir wieder an Bord, haben dann etwas „Kleines“ am Buffet zu Mittag gegessen und ich habe mich dann für ein Kapitel in meinem Buch auf das Pooldeck gelegt, das war dann aber wegen einsetzendem Regen und Wind doch irgendwann sehr kalt und so bin ich unter Deck gegangen.

Am Abend war ein eleganter Abend, d.h. man sollte im (dunklen) Anzug bzw. Abendkleid zum Abendessen kommen. Irgendwo war auch der Kapitän und seine Offiziere zum Handshake – aber die haben wir in dem großen Schiff nicht gesehen. Ein Kapitänsdinner mit Kapitän an einem speziellen Tisch, gibt es offenbar hier nicht. Das Essen war wie auch gestern Abend sehr gut und den Abend ausklingen lassen haben wir es dann noch an einer der Bars – inkl. eines kurzen Tanzbeinschwingens.

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